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Restkarten für Mannheimer Multimedia-Performance autosymphonic verfügbar

Bei der Weltpremiere der „autosymphonic“ am 10. September in Mannheim, für die noch Restkarten verfügbar sind, ist neben der Komposition die Video- und Laserbespielung zentraler Bestandteil der Inszenierung. Gestaltet wird sie von dem aus Mannheim stammenden Fotografen und Videokünstler Horst Hamann. Er nutzt den gesamten Friedrichsplatz als gigantische Projektionsfläche für Bilder, Licht und Laser. Aktuelle Showtechnik soll die Anlage in eine atemberaubende Kulisse verwandeln.

„autosymphonic“ ist eine multimediale Sinfonie für 80 Automobile und Percussion-Ensemble, SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, SWR Vokalensemble Stuttgart sowie der Popband „Söhne Mannheims“. Die Interaktion der von Horst Hamann inszenierten Multimediashow mit der Musik des Komponisten Marios Joannou Elia soll der Aufführung ihren einmaligen Reiz geben. „Es wird Effekte geben, die man noch nie gesehen hat“, ist Horst Hamann überzeugt.

Thema der beiden Künstler ist die Auseinandersetzung zwischen Mensch und Maschine. Die „autosymphonic“ setzt sowohl visuell als auch musikalisch die Geburt eines Automobils als Sinnbild einer menschlich-technischen Genese in Szene und endet mit einem Ausblick in die Zukunft. Jeder Akt besitzt seine eigene Stimmung und Färbung. Der Erste beispielweise steht ganz im Zeichen des Feuers – geschmolzenes Eisen wird zu Stahl, unabdingbar für jede maschinelle Aktion.

Für seine Video- und Laserinstallation nutzt Hamann die architektonischen Besonderheiten des Friedrichplatzes: So fungieren die Fassaden der Jugendstilgebäude des Areals als 360-Grad-Panoramaleinwand. Der Wasserturm dient nicht nur als Projektionsfläche für die multimedialen Elemente der „autosymphonic“, sondern wird direkt in die Performance eingebunden. „Der Wasserturm wird sich in Bewegung setzen“, verrät Hamann. Die Videoprojektionen erzeugen die Illusion eines sich im Rhythmus der Musik bewegenden Turmes.

Um die technische Umsetzung kümmert sich das Bochumer Unternehmen tarm Showlaser GmbH, das beispielsweise bei den Eröffnungsveranstaltungen Olympischer Spiele mit von der Partie war. Ebenso wie das Konzept beeindruckt auch die Technik, die bei der „autosymphonic“ zum Einsatz kommen wird. Eine der größten Bühnen in Deutschland 2011 bietet Raum für Chor und Orchester. Ihr

gegenüber wird in großen Teilen das Autoorchester auf der überbauten Pergola der Anlage platziert. Die somit optisch geschlossene Form wird tontechnisch fortgeführt: Insgesamt 168 Großbeschallungssysteme sorgen für das Klangerlebnis. Auf einer 400 Quadratmeter großen LED-Wand kann das Geschehen auch aus der Entfernung verfolgt werden. 1.400 Scheinwerfer verstärken die Impressionen der Videoprojektion.

Info: www.autosymphonic.de

Vorschau autosymphonic (Foto: mcon)

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