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Meyer Sound Equipment verwandelt Audi Werkshalle für London Symphony Orchestra in temporären Konzertsaal

Für das 25. Jubiläum der Audi Sommerkonzerte im Werk in Ingolstadt bildeten ein Meyer Sound Linear Line Array „Leopard“ und das Constellation Acoustic System die Grundlage eines außergewöhnlichen Audio-Erlebnisses für Publikum und Musiker. Die Kombination verwandelte eine große Halle des Presswerks in einen temporären Konzertsaal für das London Symphony Orchestra unter dem Dirigenten Kent Nagano.
Dieses erste Audi Sommerkonzert in einer Werkshalle war auch die Premiere für die Verbindung von Constellation und dem „Leopard“ Line Array. Während Constellation eine virtuelle Orchestermuschel schuf und die Musiker mit den akustischen Eigenschaften eines Konzertsaals einhüllte, wurden die rund 1.000 Konzertbesucher durch zwei Arrays aus jeweils acht „Leopard“ Lautsprechern beschallt.
„Es war atemberaubend, wie das Soundsystem einen Klangkörper wie das London Symphonic Orchestra abbilden konnte“, sagt Ivo König, Geschäftsführer von IT Audio, der das System mit Til Schwartz konzipierte. „Durch die Linearität ist in lauten wie auch leisen Passagen ein gleichbleibendes Klangbild garantiert. Das gibt den Tonmeistern eine Sicherheit, die nicht zu unterschätzen ist. Sie können sich voll auf das Stück und die Partitur konzentrieren.“
Das „Leopard“ System umfasste außerdem acht 900-LFC Low Frequency Control Elemente – mit je einer Unit am Kopf der Arrays und zwei gerichteten end-fired Arrays aus je drei Elementen links und rechts unter der Bühne. Zehn UPQ-1P und sechs UPM-1P Lautsprecher wurden als Center, Fill- und Delay Systeme genutzt, die Steuerung und Optimierung des Systems übernahm ein Galileo Callisto Lautsprecher Management System aus vier Galileo Callisto 616 Array Prozessors.
Die elektronische Constellation Konzertmuschel basierte auf einer D-Mitri Digital Audio Platform, die Signale wurden über 15 UPA-1P, fünf UPM-1P und 16 M1D Line Array Lautsprecher wiedergegeben. Zur grundlegenden akustischen Behandlung des Raumes setzten König und Schwartz passive akustische „aQtube“ Elemente von Gerriets ein, die den übermäßigen Low-Mid-Nachhall im Raum dämpften.
„Zusammen mit Constellation hatte man jetzt wirklich ein natürliches Gefühl auf der Bühne. Ich freue mich immer wieder in so anspruchsvollen Umgebungen die Augen zuzumachen und in die Hände zu klatschen. Man steht tatsächlich in einem Konzertsaal“, sagt König. „Kent Nagano war sehr zufrieden. Das Orchester konnte dank Constellation trotz herausfordernder Umstände gut zusammen spielen.“
Die technische Gesamtplanung erfolgte durch Niyu media projects aus Berlin. Thomas Hofmann von Niyu: „Für die Musiker und ihre Instrumente war klar, dass wir optimale Bedingungen schaffen müssen, damit der Hörgenuss für den Zuschauer in diesem ungewöhnlichen Konzertsaal zu einem Erlebnis wird. Und genau diese beiden Ziele haben wir zur vollsten Zufriedenheit aller erreicht.“ Die technische Umsetzung inklusive Audio- und Video-Equipment erfolgte durch CT Germany aus Nürtingen.
Das musikalische Programm wurde mit Bachs „Toccata und Fuge in D-Moll“ eröffnet und führte über George Antheils „Ballet Mécanique“, an dem auch drei Ducati Motorräder beteiligt waren, bis zu Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“.

Info: www.meyersound.de

Konzert in der Audi Werkshalle (Foto: Meyer Sound)

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