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Gomada wird zur Remote-Teambuilding-Plattform

Letztes Jahr hat die digitale Kollaborationsplattform Veertly in einer Seed-Runde 1,9 Millionen Euro (2 Mio. CHF) eingeworben, um ihr Wachstum im Event-Bereich zu unterstützen. Jetzt schlägt das Start-up mit Gomada eine neue Richtung ein – eine Plattform für virtuelle Teambuilding.

Nach 1,5 Jahren in der virtuellen Veranstaltungsbranche stand Veertly vor großen Herausforderungen. Der frühere Erfolg des Unternehmens war zweifellos durch die Welle von Unternehmen unterstützt worden, die aufgrund der Covid-Pandemie Bedarf an Online-Kollaborationstools hatten. Prognosen deuteten jedoch darauf hin, dass diese Welle im Jahr 2022 abebben würde, was das Wachstumspotenzial einschränkte. Darüber hinaus ist der Markt mit Konkurrenten wie Hopin oder Airmeet hart umkämpft. Daher beschloss das Gründerteam um Joao Aguiam, Joschka Finkbeiner und Alexander Spahn, einen anderen Weg einzuschlagen und von Veertly zu Gomada zu wechseln.

Gomada ist ein Tool, das Remote-Teams dabei helfen soll, eine Teambuilding-Routine zu entwickeln. Das Produkt wurde von den eigenen Erfahrungen des Teams inspiriert, das vollständig remote arbeitet und nach einer Lösung suchte, um das Zugehörigkeitsgefühl und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu steigern. Die Gomada-Plattform verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz für das Teambuilding und funktioniert über einen dreistufigen Prozess:

–          Analyse des „Teampulses“

–          KI-gestützte Aktivitätsempfehlungen

–          Automatische Planung und Durchführung von Aktivitäten

Damit soll Gomada hybriden und Remote-Teams eine genaue Analyse von Problemen in ihrer Teamdynamik ermöglichen und Lösungen an die Hand geben. Derzeit ist die Plattform in ein Beta-Version verfügbar, die kostenlos genutzt werden kann. Im August will das Unternehmen mit einem kostenpflichtigen Plan und einer breiten Palette von Team-Bonding-Aktivitäten starten.

 

Gomada Visual (Screenshot: BlachReport)

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