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Zonenkonzept ermöglichte Durchführung von Arosa ClassicCar

Rund 1.000 Teilnehmer konnte das Traditionsrennen Arosa ClassicCar im September 2020 in der Schweiz verzeichnen – ermöglicht mit einem durchgeplanten Schutzkonzept. Basis für die Durchführung war die digitale Lösung von placeit, einer Planungssoftware der kippdata informationstechnologie aus Bonn. Placeit wurde vor der Pandemie bereits bundesweit für Sicherheits- und Schleusenkonzepte eingesetzt. Das Tool lässt sich für alle Veranstaltungsformate und unterschiedliche Locations nutzen.

„Zunächst waren wir uns nicht sicher, ob unsere Veranstaltung in diesem Jahr noch stattfinden kann“, sagt Patrick Kiener, Projektleiter der Arosa ClassicCar. „Dank eines stringenten Schutzkonzepts und placeit, das die Zuschauerströme und Verkehrsflüsse digital abbildet, konnte die Genehmigung schnell erteilt werden.“

Mit den kartenbasierten Detailplänen lassen sich die Besucher live und präzise über ein Tracking lenken. Das Veranstaltungsgelände wird dabei in Echtzeit mit den aktuellen Kapazitäten in placeit abgebildet. Mit Hilfe von Livedaten können Zuschauerströme ohne Zäune und Absperrungen kontrolliert werden.

Im Falle eines Infektionsgeschehens während der Veranstaltung kann den Behörden schnell und effizient ein Verfahren an die Hand gegeben werden, um die möglichen Kontaktpersonen zu benachrichtigen. Durch die Zonenbildung und den Einsatz von RFID-Technik lässt sich die Anzahl der Kontaktpersonen gezielt eingrenzen.

„Benötigt werden für eine technische Umsetzung nur die placeit-Instanz, die RFID-Antennen sowie Transponder, die an die Zuschauer oder Gäste ausgegeben werden. RFID-Antennen können tageweise ausgeliehen werden, so dass sich auch der Aufwand für kleinere Veranstaltungen lohnt“, so Sven Maurmann, Geschäftsführer bei kippdata informationstechnologie.

Info: www.arosaclassiccar.ch/de

www.placeit.de

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