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jangled nerves inszeniert Produktionsstart des VW ID.3 in Zwickau

jangled nerves hat für den Volkswagen Konzern den Produktionsstart des vollelektrischen ID.3 im Werk in Zwickau inszeniert. Die Inszenierung sollte sowohl für das Publikum als auch für die Medien eindrückliche Bilder schaffen. jangled nerves hatte vor diesem Hintergrund für den ID.3-Produktionsstart eine Reihe von immersiven Filmen produziert. Diese liefen auf einer raumfüllenden 270-Grad-Leinwand, die den Bühnen- und Publikumsbereich integrierte.

Die Filmbeiträge dokumentierte die diversen Transformationsprozesse für den Standort Zwickau in Gegenwart und Vergangenheit mit Mitarbeiter-Statements, die jüngsten technischen Veränderungen für die E-Auto-Fertigung, sowie einen historischen Exkurs, der bis in das Jahr 1904 zurückreicht.

Um den Event filmisch erlebbar zu machen, bekam jeder Redner sein individuelles Setting: Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität der Marke Volkswagen, fand sich so in „seinem Werk“ wieder, der Betriebsratsvorsitzende Jens Rothe sprach im Kreis von Mitarbeitern und Ministerpräsident Michael Kretschmer stand auf dem Zwickauer Hauptmarkt. Dr. Herbert Diess hielt seine Rede vor der neuen ID. Familie von Volkswagen und einem ausdrucksstarken Key Visual, das die bilanziell CO2-neutrale Produktion des ID.3 in Szene setzte.

Veranstaltungsort war die werkseigene Logistikhalle. In den 150 Meter langen Raum wurden drei miteinander verbundene Zonen eingerichtet: ein 800 qm großer Empfangsbereich, der als Markenraum für den ID.3 diente, ein etwa gleichgroßes Show-Areal mit Bühne, sowie ein Aftershow-Bereich, der auf über 1.000 qm als TV-Studio fungierte. Dieses bot den zahlreichen Medienvertretern den nötigen Platz: Kamera-Teams hatten fünf ID.3-Fahrzeuge zur freien Verfügung. Außerdem gab es im Studio zahlreiche Möglichkeiten für Interviews und vertiefende Informationen.

Optisch glich die Backstage-Umgebung einer Produktionsstraße. Sie war während der Show geschlossen und kam erst mit dem eigentlichen Höhepunkt der Inszenierung ins Spiel – dem „Start of Production“. Als sich die Leinwand öffnete und der erste ID.3 real durch einen Lichttunnel auf die Bühne fuhr, glichen sich die mediale Vorstellung und der inszenierte Raum immer weiter an.

„Ein gelungener Transformationsprozess hat sehr viel mit Identifikation zu tun. Im Event wollten wir für alle Gäste erlebbar machen, wie die Volkswagen-Belegschaft diese tiefgreifenden Veränderungen mutig angepackt hat“, so Prof. Thomas Hundt aus der Geschäftsführung der Agentur zur konzeptionellen Idee. Wandel hat dabei am Produktionsstandort eine lange Tradition: Zunächst wurden dort Fahrzeuge der Marke Horch, später der Trabbi und noch heute der Golf gefertigt.

Info: www.jn.de

ID.3-Event (Foto: jangled nerves)

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