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Electro-Voice beschallte Formel-1-Rennen in Silverstone

Wie schon im vergangenen Jahr wurde auch 2013 das Formel 1-Rennen in Silverstone mit Line Arrays von Electro-Voice beschallt. Links und rechts von der Bühne, als Front-Fill sowie an zwei Delay-Towern sorgten insgesamt 36 XLC- und 24 XLE-Line-Array-Elemente mit FIR-Drive für transparenten und druckvollen Sound, der im Bass-Bereich zusätzlich von 24 Xsub unterstützt wurde. Verstärkt wurden sämtliche Signale über TG 7 und TG 5 Amps von Electro-Voice, die mit RCM-26 Fernbedienungsmodulen bestückt waren.

Als Bühnen-Monitore für die Musiker, darunter Künstler wie Billy Ocean, dienten Electro-Voice XW15A Wedges, als Side-Fills standen zwei Dynacord X2A-Stacks bereit, die über Xa 4000 System-Endstufen angetrieben wurden. Auf der Bühne kamen zudem zahlreiche Mikrofone von Electro-Voice zum Einsatz, darunter das RE20 und das neue RE320. Für die druckvolle Beschallung der Live-Shows sorgten insgesamt 36 XLC-, 24 XLE-Line-Array-Elemente sowie 24 Xsubs

Verantwortlich für die Infrastruktur der Tontechnik war The Freeman Company. Paul Goodall, Group Project Director bei The Freeman Company, über die diesjährige Silverstone-Produktion: „Die Besonderheit in diesem Jahr bestand vor allem darin, dass wir durch ein Dante-Netzwerk fast komplett digital gearbeitet haben. Das hat uns bei der Verkabelung viel Arbeit abgenommen und letztendlich auch Zeit und Kosten gespart. Zudem hatte die Verwendung des Dante-Netzwerks den Vorteil, dass das System unglaublich zuverlässig war. Wir hatten während des Events keinen einzigen Ausfall.“

Die Signale wurden mittels Stagebox auf der Bühne digital gewandelt und zu einer NetMax N8000-Digital Matrix mit EV DM-1 Modulen geschickt. Von dort aus wurde das Audiosignal über ein Dante-Netzwerk von Audinate verteilt. „Dieses Jahr hatten wir nur digitale Pulte am FOH und am Monitor-Platz. Wir haben NetMax unter anderem dazu verwendet, zwischen den verschiedenen Mischpulten der einzelnen Künstler umzuschalten. So konnten wir die Outputs aller bandeigenen Pulte auf die PA und das Monitor-System legen, ohne jeweils durch ein weiteres Pult gehen zu müssen. Das ist auch klanglich ein großer Vorteil. Denn die Signale müssen so nicht mehrmals gewandelt werden, sondern bleiben auf der digitalen Ebene. Zugleich ist der Sound vor allem in den Mitten viel klarer.“

Über das Netzwerk wurden aber nicht nur die Signale für FOH und Monitor verteilt, sondern beispielsweise auch die VIP-Area beschickt und ein Teil der Intercom abgewickelt, wie Paul Goodall berichtet: „Dazu haben wir die Talkback-Mikrofone für die Kommunikation zwischen FOH- und Monitor-Platz in unser Netzwerk eingespeist. Dadurch hatte die Produktionsleitung stets den kompletten Überblick, konnte direkt mit den Technikern sprechen und somit den Ablauf der Veranstaltung gezielt steuern.

Info: www.electrovoice.de

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