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Ambion entwickelte 3D Mapping für den Volkswagen Service

Mit einer Rekordbeteiligung von 4.593 Ausstellern aus 74 Ländern endete die Automechanika 2012. Rund 148.000 Besucher aus 174 Ländern kamen auf die Weltleitmesse der Automobilwirtschaft nach Frankfurt. Die Marke Volkswagen, Bereich After Sales, aus Baunatal nutzte die Veranstaltung zur Präsentation und ließ sich dabei unter anderem vom Veranstaltungstechnikdienstleister Ambion unterstützen.

Ziel des Messeauftritts war die Präsentation des kompletten Ersatzteilangebotes. Dafür entwickelte Ambion eine 3D Projektion auf Basis von VW Golf 5 und 6, bei der sich die Positionen der Ersatzteile auf und im Fahrzeug im Rahmen einer Show darstellen ließen. Die Konzeption und grafische Umsetzung in Cinema 4D wurden von der Agentur PAC aus Vellmar realisiert.  Zur Vorbereitung diente ein weißes Stretchmaterial von Procedes, welches das Fahrzeug umhüllte und als Projektionsfläche diente.

Eingebunden war das Mapping in eine multimediale Show in einem Präsentationskino auf dem Messestand. Hinter dem Fahrzeug gab es eine Leinwand, auf der Images und Produktenamen gezeigt wurden. Im Zusammenspiel zwischen Videos, 3D Projektionen und dem Sound entstand eine attraktive Show, in der die Besucher Ersatzteile und ihre Einsatzmöglichkeiten kennen lernen konnten. Der Ablauf erfolgte mit einer Steuerung per Timecode.

Besonderheit war die Dreidimensionalität der Darstellung, die dem Wunsch des Auftraggebers gerecht wurde, möglichst viele Ersatzteile zu zeigen. Ambion zeigte dafür im Wechselspiel Teile an der Oberfläche und tief im Innern des Fahrzeugs und berücksichtigte dabei sowohl den Golf 6 als auch den Golf 5 in zwei- und viertüriger Version. Christian Sommer von Ambion: „Um perspektivische Probleme zu vermeiden, wird Mapping normalerweise an der Oberfläche oder im Innenraum eingesetzt. In enger Zusammenarbeit zwischen den Inhalteproduzenten, den Technikern und der Architektur auf dem Stand ist es uns gelungen, beiden Varianten zu nutzen und damit alle gewünschten Informationen darstellen zu können.“

Für die Vorbereitung standen bei Ambion rund zehn Wochen zur Verfügung, in denen unter anderem ein geeignetes Stretchmaterial für die Fahrzeugverhüllung gefunden werden musste. Zwei komplette Probeaufbauten mit dem Original-Set in Kaufungen halfen dabei, Überraschungen zu verhindern und den Erfolg des Projektes schon im Vorfeld sicherzustellen. Dabei zeigte sich unter anderem, dass die gewählten DLP-Projektoren der neuesten Generation von Panasonic zwar den Forderungen nach hoher Lichtstärke und geringen Lüftergeräuschen gerecht wurden, aber in dunklen Passagen noch zu viel Resthelligkeit abgaben. Ambion löste dieses Problem mit der Entwicklung mechanischer Shutter, die das Objektiv wirksam verschlossen. Die Steuerung der Shutter erfolgte über die eingesetzten Medienserver von Catalyst, die von Ambion dafür modifiziert wurden.

Info: www.ambion.de

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