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Studio Blach veröffentlicht Beitrag über Hybrid-Events auf YouTube

Hybrid-Events, also die Verbindung von Live- und Digitalkomponenten für Veranstaltungen, sind nicht erst seit Pandemiebeginn ein bewährtes Instrument in der Marketing- und Medienkommunikation. Hybrid-Events ermöglichen zum Beispiel die Teilnahme zusätzlicher Teilnehmergruppen an Marketingveranstaltungen. Niemand muss ausgeschlossen werden, ob nun aus Kapazitäts- oder Kostengründen. Hybride Events bieten außerdem neue Möglichkeiten für die Prä- und Postkommunikation, erhöhen die Reichweite, schaffen weitere Möglichkeiten zur Erfolgskontrolle, senken die CO2-Belastung durch einen geringeren Reiseaufwand und reduzieren die Kosten – zumindest was die Hospitality angeht. Dafür gibt es aber einen höheren Aufwand für die Content-Produktion.

Aber: Es gibt auch neue Herausforderungen, zum Beispiel hinsichtlich der Sprecherqualität und die Moderation. Gestik, Mimik oder auch grundsätzlich das Verhalten vor der Kamera sind neu zu bedenken. Wie muss man sich überhaupt als Sprecher auf dem Bildschirm präsentieren? Und wie lässt sich vermeiden, dass der Empfänger der Botschaft am Bildschirm das Interesse verliert und abschaltet?

Diskussionsrunde im Digital Studio Berlin (Foto: Safi/Betriebsbüro)

Weitere Anforderungen beziehen sich auf die Emotionalisierung der Teilnehmer, um den geringer werdenden Aufmerksamkeitsspannen entgegenzuwirken. Dramaturgie und Inszenierung der Bildschirmdarstellung, Aufnahme- und Übertragungstechnik inklusive Details wie Schnitt, Beleuchtung, Broadcastformate und einiges mehr bekommen eine ganz neue Bedeutung.

Mehr dazu gibt es in einem Beitrag mit der TV-Journalistin und Moderatorin Astrid Frohloff und Gregor C. Blach von der Agentur We Do auf dem YouTube Kanal von Studio Blach. Gemeinsam wollen sie künftig virtuelle Events als Mix aus „Real“ und „Digital“ in Fernsehqualität ins Netz bringen. Die Aufzeichnung fand im Digital Studio Berlin statt.

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