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Positive Bilanz der 1. Deutsche Sicherheits-Konferenz für Events

Zum ersten Mal fand am 13. November die 1. Deutsche Sicherheits-Konferenz mit über 100 Teilnehmern im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund statt – eine Fachkonferenz, die erstmalig Führungskräfte für Veranstaltungsorganisation zum Thema Sicherheit zusammenbringen wollte. Im Fokus standen Sicherheitskonzepte und ihre Durchführung sowie Vorbereitungen für den Ernstfall. Initiatoren der Veranstaltung waren der BlachReport, das Studieninstitut für Kommunikation und die Unternehmensberatung Jastrob, als Förderer leisteten das Kongresszentrum Westfalenhallen sowie die Unternehmen Chips at Work und doo tatkräftige Unterstützung. Die Moderation übernahm Lukas Gajewski.

Die Vorträge kompetenter Kenner der Materie thematisierten sowohl praktische Details als auch den theoretischen Unterbau. Aus wissenschaftlicher Sicht präsentierte Prof. Dr. Cornelia Zanger (Marketing und Handelsbetriebslehre, TU Chemnitz) die Ergebnisse ihrer aktuellen Trendstudie zum Thema Veranstaltungssicherheit. Die Ergebnisse können unter www.rifel-institut.de eingesehen werden.

Pia Reinhardt (Agentur Occaseo, Leipzig) erklärte die Erkenntnisse ihrer Masterarbeit „Sicherheitsbewusstsein in der Eventbranche – Warum Veranstaltungsmanager Sicherheitsvorschriften ignorieren oder Risikomanagement unzureichend durchführen“. Die Ergebnisse stellten das unzureichende Bewusstsein in Sicherheitsfragen heraus.

Mitinitiator Olaf Jastrob thematisierte seinen Eindruck, dass es hinsichtlich Brandschutz, Räumung, Erste Hilfe und Arbeitsrecht bei Events gravierende Wissens- und Handlungsdefizite. Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien seien zwar vorhanden, aber der Holschuld der Veranstalter, der Betreiber und der Arbeitgeber unterworfen.

„Weihnachten in einer Wagenburg aus Beton oder Terror als Teil des allgemeinen Lebensrisikos – Sicherheitskonzepte im Zeichen der allgemeinen Sicherheitslage“ hieß Vortrag von Veranstaltungsleiter und Sicherheits-Ingenieur Jens Groskopf, der sich sowohl auf den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin als auch auf aktuelle Praxisbeiträge von der Berlinale und dem Deutschen Turnfest bezog.

Sonja Peger von der Agentur TAS aus Essen präsentierte einen „Weg zur sicheren und erfolgreichen Location“, in dem sie drei Praxisbeispiele ihrer Eventagentur vorstellte. Werner Schiffer vom Unternehmen Chips at Work referierte über „Intelligentes Teilnehmermanagement als Basis erfolgreicher Sicherheitskonzepte“. Inhaltlich ging es dabei um die Erfassung, Kontrolle und Information von Veranstaltungsteilnehmern in Echtzeit inklusive der Analyse und Auswertung von Bewegungen. Dazu zählen die Positionsbestimmungen einzelner Personen in real time.

Das bislang deutschlandweit einmalige selbstorganisierte Krisenmanagement-Programm der visitBerlin Convention Partner stellten Bernd Wiedemann/PCMA und Valeria Ereth/TSE vor und was technisch heute alles möglich ist, präsentierte Simon Ackermann, Verwaltungsratspräsident und CEO der Habegger Group aus der Schweiz.

Die Veranstalter Michael Hosang, Olaf Jastrob und Peter Blach zeigten sich sehr zufrieden mit dem Interesse der Teilnehmer und dem Ablauf des Kongresses und kündigten den nächsten Sicherheits-Kongress für 2018 an.

Info: www.eventsicherheit.org

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